Wenn man auf der Suche nach einem klassischen, Single Malt Scotch Whisky mit einer schönen Fruchtnote für unter 30 Euro ist, fällt seit den letzten Jahren immer wieder ein bestimmter Name: Tamnavulin. Doch was steckt wirklich hinter der Flasche und der Brennerei, die lange Zeit nur als reiner Zulieferer für Blended Whiskys galt? Die Brennerei: Geschichte, Fledermäuse und reines Quellwasser Die Destillerie Tamnavulin liegt im kleinen Dorf Tomnavoulin in den Ausläufern der Cairngorm Mountains, mitten im Herzen der berühmten Speyside-Region. Der Name stammt aus dem Gälischen und bedeutet „Mühle auf dem Hügel“. Er bezieht sich auf eine historische Wollmühle auf dem Gelände, die übrigens heute eine der größten Fledermauskolonien Schottlands beheimatet. Im Vergleich zu vielen schottischen Traditionsbrennereien ist Tamnavulin noch relativ jung: Sie wurde 1966 von Invergordon Distillers erbaut, um den damaligen Boom der Blended-Whisky-Industrie zu bedienen. Nach turbulenten Besitzerwechseln w...